Jahresrückblick 2020 des SPD-Fraktionsvorsitzenden in Schwedeneck

Liebe Schwedeneckerinnen und Schwedenecker,

das fast abgelaufene Jahr 2020 stand für uns alle unter einem unglücklichen Stern namens Covid 19. Dadurch bedingt gab und gibt es bei vielen Mitmenschen große Unsicherheiten bezüglich des eigenen Verhaltens und des Umganges miteinander. Auf kommunalpolitischer Ebene fielen deswegen auch einige Sitzungen der gemeindlichen Gremien aus.

Trotzdem konnten wir zwei wichtige Pflichtaufgaben der Gemeinde weiter voranbringen. Vorrangig wäre da der Neubau der Kindertagesstätte in Dänisch Nienhof auf dem Gelände des bisherigen Bolzplatzes am "Jägersberg" zu nennen. Der Kostenrahmen liegt dort im Planbereich von ca.2,2 Mio. Euro. Unterstützt wird unsere Gemeinde durch Fördergelder in Höhe von 1,32 Mio. Euro. Die begonnenen baulichen Maßnahmen schreiten aufgrund der günstigen Witterungsverhältnisse gut voran.KiTa-Neubau DN.jpg

Ein weiteres Projekt, hier die gemeindliche Pflichtaufgabe des Feuerwehrwesens, rückte auch wieder in den Fokus gemeindlicher Arbeit. Die Planungen für den Neubau einer Doppelgarage für Feuerwehrfahrzeuge und die Sanierung des Bestandsgebäudes am Feuerwehrstandort in Sprenge sind in die Endphase eingetreten. Positiver Effekt ist auch, dass jetzt die zwei Standorte der Feuerwehr Sprenge Birkenmoor in Sprenge und in Birkenmoor nun zu einem schlagkräftigem Standort in Sprenge zusammengelegt werden. Damit geht ein langgehegter Wunsch von Teilen der Kommunalpolitik in Erfüllung. Das ist gelebte Sicherung des Feuerwehrwesens. Die Voraussetzungen  für die Anschaffung von zwei neuen Fahrzeugen für die Feuerwehrgruppe Birkenmoor (Unimog, 37 Jahre alt) und Surendorf (Löschfahrzeug 25 Jahre) in den nächsten Jahren haben wir auch in der letzten Sitzungsrunde im November 2020 auf den Weg gebracht. Über den Kostenrahmen und die konkreten Ausschreibungs-und Vergabeverfahren wird die Gemeinde in 2021 Beschlüsse herbeiführen.

Die Sanierung der Kirchstraße (zwischen Surendorf und Krusendorf), die mittlerweile in einem schlechten Zustand ist, wurde auch thematisch von den politischen Gremien begleitet bzw. vorangebracht. Der Kostenrahmen bewegt sich in einer Höhe von geplanten 525.000 Euro. Da in einem Teilbereich die Lasbek diesen Verkehrsweg unterirdisch quert, wird auch das entsprechende Teilstück  gleich mit saniert. Kostenpunkt  hier ca. 172.000 Euro für die Gemeinde und ca. 78.000 Euro für den zuständigen Wasser- und Bodenverband.

Die Errichtung eines Verkehrsknotenpunktes in Surendorf  auf dem gemeindeeigenen Grundstück, gelegen Eckernförder Straße an der Ecke zur Seestraße geht auf eine Neuordnung der ÖPNV Konzeptes des Kreises Rendsburg Eckernförde zurück. Wenn die Planungsziele so zum Tragen kommen, wird die Gemeinde Schwedeneck von Surendorf aus eine deutlich verbesserte Verkehrsanbindung nach Gettorf und Eckernförde bekommen. Angedachter Kostenrahmen für die Maßnahme incl. der Vorbereitung für eine Mobilitätsstation (E-Ladesäule) ca. 540.000 Euro abzgl. möglicher Fördergelder von im Idealfalle ca. 390.000 Euro (Info Kreis RD-ECK).

Was jetzt zum dritten Male in die Agenda möglicher gemeindlicher Projekte wiederholt diskutiert wird, ist die Optimierung des Strandzuganges in Dänisch Nienhof. Bisher wurde das Projekt aus Gründen der Nichtfinanzierbarkeit verworfen. Aufgrund attraktiverer Aussichten auf Fördergelder rückte eine Verbesserung hinsichtlich weitestgehenden barrierefreien Zuwegung zum Strand wieder in das Blickfeld der Kommunalpolitiker. Fairerweise muss auch gesagt werden, das Teile der Zuwegung bis zum Lokal am Strand altersbedingt doch verbesserungsbedürftig  sind. Beginnend beim Plattenweg, über eine neu gestaltete Treppe, einen elektrischen  Aufzug  zur Überwindung des Steiluferniveaus, der Errichtung eines Kiosks mit integrierter DLRG Station und einer Möglichkeit  barrierefrei bis zur Wasserlinie zu kommen. Das bisher vorgestellte Plankonzept hinterließ durchaus einen brauchbaren Eindruck. Der angedachte Kostenrahmen in Höhe von 1,1 Mio. Euro ist aber auch nicht gerade wenig. Inwieweit mögliche Fördergelder da entlastend zum Tragen kommen, lässt sich heute noch nicht sicher sagen. Eine auf das sinnvolle Maß reduzierte Version sollte von vornherein nicht ausgeschlossen werden. Mein Vorschlag, wenn es denn um einen möglichst ungehinderten Zugang zum Strand /Meer zu geht, den Standort Surendorf mit seiner sehr vorteilhaften Topographie zu betrachten, wurde nicht mal im Ansatz ernsthaft diskutiert. Wir werden sehen, was uns in naher Zukunft da noch erwartet.

Von den drei Beiräten Seniorenbeirat, Jugendbeirat und Inklusionsbeirat, die 2017  von der SPD initiiert wurden, ist bislang nur der Seniorenbeirat  Anfang diesen Jahres  realisiert worden. Die Vorsitzende Rosi Christiansen und ihre Mitstreiter im Vorstand, Bernd Chargé aus Surendorf, Traute Radke und Ingo Tanck aus Dänisch Nienhof und Ulrich Siegele aus Krusendorf werden der Gemeinde zukünftig in Fragen  Seniorenarbeit thematisch beratend zur Seite stehen.

Die Sanierung des von einem Starkregenereignis zerstörte Strandzuganges in Stohl (Paulsgrund) ist nun wieder saniert worden. Die schon vor einigen Jahren mit der UNB (Untere Naturschutzbehörde Kreis RD ECK) abgestimmte Maßnahme dient vorrangig zur Verbesserung eines Rettungsweges bei möglichen Unfällen am Strand.

Die Erschließung des Neubaugebietes im Bebauungsplan Nr. 21 (Surendorf: Kobargsche Koppel) ist nunmehr abgeschlossen. Die ersten Baumaßnahmen privater Häuslebauer erwartet die SPD Fraktion mit Spannung.

Sie sehen, dass die Gemeindepolitiker durchaus einiges zu tun hatten, auch wenn diese thematische Auflistung keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. So ein politisches Ehrenamt "erledigt" man nicht in ein paar Stunden, man kommt auch in den Genuss sowohl kritischer Betrachtungsweisen, als auch positiver Rückmeldungen. Es ist allemal interessant, das politische Umfeld selbst mit zu gestalten.

Im Namen der SPD Fraktion der Gemeinde Schwedeneck wünsche ich Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Gustav Otto Jonas (SPD-Fraktionsvorsitzender)

Gustav Otto Jonas  (SPD-Fraktionsvorsitzender, GV Schwedeneck)

Verkehrsverwirrungen in Surendorf

Eine Bekanntmachung im Schwedenecker Teil des Mitteilungsblattes des Amtes Dänischenhagen vom 04. August 2020 sorgte für einige kritische Verkehrssituationen an der Kreuzung Seestraße / Am Schulwald in Surendorf. Entgegen der eindeutigen Rechts-vor-Links Vorfahrtsregelung innerhalb einer 30er Zone, wurde dort fälschlicherweise von offizieller Seite behauptet, Fahrzeuge aus der Straße am Schulwald seien nicht mehr vorfahrtsberechtigt gegenüber von links auf der Seestraße kommenden Verkehrsteilnehmern. In der Ausgabe 24 des Mitteilungsblattes vom 15. Dezember 2020 wird die entsprechende Verkehrsschauinterpretation korregiert. Fahrbahnmarkierungen in Form von "Haifischzähnen" heben jetzt die nie ausser Kraft gesetzte Rechts-vor-Links Regelung hervor. Diese Hervorhebung wäre bereits im August möglich gewesen, da die gesetzliche Grundlage seit April besteht.  Somit ist zwar auch die zweite öffentliche Bekanntmachung zum Thema Vorfahrtsregelung Seestraße / Am Schulwald inhaltlich nicht ganz sauber, aber die SPD begrüßt nun die eindeutige Klärung dieser Verkehrslage.

Ehrung für Horst-Günter Kloß: 25 Jahre SPD

Unserem Genossen Horst-Günter Kloß wurde für die 25jährige Mitgliedschaft in der SPD von unserem scheidenden Vorsitzenden Erwin Jördan die Ehrenurkunde überreicht. Gratulation!

Urkundenübergabe 25 Jahre SPD Kloß
v.l.n.r.: Horst-Günter Kloß, Erwin Jordan

Ehrung für Sönke Boysen: 60 Jahre SPD

Am 15.Juni 2019 wurde unser Genosse Sönke Boysen von der Kreisvorsitzenden Sabrina Jacob und der Bundesministerin Franziska Giffey für seine 60 jährige Parteimitgliedschaft ausgezeichnet. Glückwunsch!

Ehrung zum 60sten
v.l.n.r.: Sönke Boysen, Sabrina Jacob, Franziska Giffey

Doppelspitze

Gesamtvorstand 2020
Gesamtvorstand des SPD Ortsvereins Schwedeneck-Noer.  v.l.n.r.: U. Klostermeier, I. Walenda, J. Weimer, S. Boysen, G.-O. Jonas, E. Jordan, H. Tamminga
v.l.n.r.: Ina walenda, Jörg Weimer
Doppelspitze

Am 28. September 2020 haben die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Schwedeneck-Noer auf der Grundlage einer neu auferlegten Satzung eine Doppelspitze zum Vorsitz des Ortsvereins gewählt. Die Vereinsspitze setzt sich für die nächsten zwei Jahre aus der aus Noer stammenden promovierten Agraringenieurin Ina Walenda und dem aus Schwedeneck stammenden promovierten Biologen Jörg Weimer zusammen. Ina Walenda ist als Landesgeschäftsführerin der NaturFreunde Schleswig Holstein tätig. Jörg Weimer arbeitet in der Tumor-Forschung. Zum Stellvertretenden Vorsitzenden wurde Gustav-Otto Jonas gewählt. Als Kassenwart wurde Heiko Tamminga bestätigt. Zum Beisitzer wurden Ulrich Klostermeier, Erwin Jordan und Sönke Boysen gewählt.

Ein kleiner Dorfentwicklungsplan für Dänisch Nienhof

KiTa DN

                                                                                                                                                                                                        Das Gebäude in Dänisch Nienhof ist für einen Kindergarten in der jetzigen Größe nicht geeignet, wenngleich es Bestandsschutz genießt. Eine schwierige Situation, denn die Gemeinde hat gegenüber dem Kreis einen Bedarfsplan definiert, dessen Erfüllung eine gemeindliche Aufgabe ist. Die Gemeindevertretung hat den Ernst der Situation erkannt und über alle Fraktionen hinweg einen Neubau beschlossen. Somit sind die Planungen bereits bis in die dritte Planungsphase fortgeschritten. Das bedeutet, es liegen bereits ein Plan und eine Kostenschätzung des Architekten auf dem Tisch. Das Vorhaben, erweitert um eine zusätzliche Krippen-Gruppe, wird nach Berechnung des Architekten voraussichtlich 2.1 Mio. Euro kosten. Die Errichtung neben dem jetzigen Spielplatz bietet sich an, da der Bolzplatz Gemeindegrund ist und somit kein Grund angekauft werden muss, was sich kostenreduzierend auswirkt.

Doch wie ist mit dem Gebäude zu verfahren, in dem sich die Kindertagesstätte jetzt befindet? Sicher, wenn sich ein Käufer für das Gebäude fände, könnte der Erlös für die Finanzierung des KiTa-Neubaus herangezogen werden. Dies würde aber auch in die gewachsene Struktur des jetzigen Dorfkerns eingreifen. Seniorentreff und der Tante Emma Laden sahen schon ihre Existenz gefährdet. Beide bekundeten ihre Sorgen in einem KN-Artikel am 16. April. Eine am Folgetag aufgelegte Unterschriftenaktion machte schnell klar, dass Kunden des Tante Emma Ladens und Anwohner in Dänisch Nienhof den Erhalt des Gebäudes und Tante Emma als Nahversorger erhalten möchten. Nach nur einer Woche zählten Erwin Jordan und Jörg Weimer, die Initiatoren der Unterschriftenliste, über 300 Unterschriften. In der Folge schlossen sich auch die übrigen Parteien der Gemeindevertretung dem Willen der Unterzeichner an. CDU und UBS erklärten in einer Pressemitteilung ihr Ziel Tante Emma als Nahversorger und den Seniorentreff erhalten zu wollen.

Durch den Verlust des Landgasthofes in Surendorf verliert die Gemeinde eine räumliche Alternative für Versammlungen, Ausschusssitzungen, Bürgermeistersprechstunde oder private Treffen. Die SPD Schwedeneck möchte aus den bedauerlichen Umständen des Verlustes eines Landgasthofes und der Notwendigkeit der KiTa aufgabengerechte Räumlichkeiten zur Verfügung stellen zu müssen, eine Tugend machen. Das für einen KiTa-Betrieb nicht mehr zeitgemäße Gebäude wäre als Dorfgemeinschaftshaus „Dörpshus“ durchaus noch geeignet und stellt somit gerade in der jetzigen Situation einen Mehrwert dar, den es zu nutzen gilt. Wir als SPD können uns gut vorstellen, das Bestandsgebäude auf einem niedrigeren Niveau zu renovieren, als dies für einen KiTa-Betrieb notwendig wäre und somit, gefördert für energetische Sanierungen öffentlicher Gebäude, einen Versammlungsort in der Gemeinde zu schaffen, ohne anderenorts Grunderwerbskosten und Baukosten erzeugen zu müssen.

Die bisherige Planung des KiTa-Neubaus sieht keine Nutzung des bisherigen Spielplatzes vor. Würde dieser weiterhin von der Elterninitiative genutzt und der Neubau entsprechend nah an diesen heran gerückt, so wäre vielleicht der Erhalt eines Teilstücks des jetzigen Bolzplatzes in seiner ursprünglichen Verwendung denkbar.

Eine andere sinnvolle Investition könnte die Nutzung des Altbestandsgebäudes als Hostel für Billig-Urlauber, Fahrrad-Touristen oder Wanderer sein. Die Gemeinde würde weiterhin mit dem Gebäude Einnahmen generieren, das Bild des Ortskerns bliebe erhalten, der Tourismus würde gefördert und Tante Emma als Nahversorger könnte auch bestehen bleiben.

Auf einen Schnack mit Serpil

Seit dem 1. Januar 2017 sind wir auf dem Weg zur kostenfreien Kita. Der Einstieg ist endlich geschafft!
In den kommenden Jahren geht es uns nun darum, die Kommunen beim Ausbau von Quantität und Qualität der Kindertagesstätten zu unterstützen, um notwendige Verbesserungen für Kinder und Eltern zu erreichen.

Darum lassen Sie uns über Kitas sprechen:

Ich lade Sie ein zu Kaffee und Kuchen!

Donnerstag, 2. März ab 15.30 Uhr
Strandhaus Schwedeneck in Dänisch-Nienhof

Was fehlt Ihnen noch und was können wir für Sie tun? Warum ist uns kostenlose Kinderbetreuung so wichtig? Was planen wir für die kommenden Jahre?
Ich freue mich auf Sie und spannende Gespräche!

Ihre

Serpil Midyatli

PS: Natürlich sind auch interessierte Männer willkommen...

Ach wie war es früher schön

Bild2Ach wie war es doch früher schön. Damals 1969, als ich noch selbst in den Kindergarten ging. Mama brachte mich morgens zu acht Uhr in den Kindergarten und mittags zu zwölf Uhr holte sie mich wieder ab. Fünf Minuten Gehweg und zuhause stand bereits das Essen auf den Tisch als meine Geschwister zu halb eins aus der Schule kamen. Mama hatte Zeit für uns!

Machen wir uns nichts vor, dies ist in der heutigen Zeit in den meisten Familien nicht mehr realisierbar. Unsere Gesellschaft fordert von den Eltern, aus vielfältigen Gründen, dass beide Elternteile verdienen. Alleinerziehende erfahren einen noch größeren Druck, was noch mehr Arbeitszeit und Organisation fordert. Wie immer die Lebensplanung in der heutigen Zeit auch aussieht, wir benötigen Kindertagesstätten, die den Eltern den notwendigen Raum für die alltäglichen Dinge im Alltag ermöglicht. Wir benötigen Kindertagesstätten, weil unsere künftige Volkswirtschaft auf Bildung aufgebaut sein wird und dies bereits vor der Einschulung fachlich qualifiziert gefördert werden muss.

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