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Die SPD sieht die politische Kultur in Schwedeneck durch das Bürgerbegehren gestärkt.

Die im Artikel in der KN vom 02.10. vertretene Sichtweise der CDU-Schwedeneck kommt einer Missachtung der Wähler gleich.

Gemeindevertreter bekommen vom Souverän, dem Wähler, einen Vertrauensvorschuss, um für die nächsten fünf Jahre Entscheidungen für die Gemeinde zu erarbeiten und herbeizuführen. In der Regel entscheiden die Bürgerinnen und Bürger bei der Kommunalwahl, anhand der Geschicklichkeit der Gemeindevertreter oder der Fraktionen in den vergangenen fünf Jahren, wem sie dieses Vertrauen in Form ihrer Stimme entgegen bringen. Diese Form der repräsentativen Demokratie ist nicht leicht. Ehrenamtliche Politiker erarbeiten sich neben ihren privaten Aufgaben zu unterschiedlichen Themen Sachverstand und entscheiden auf dieser Grundlage. Wie in der Angelegenheit des Ruheforstes nach dem Bürgerentscheid sogar vom Bürgermeister Paulsen durch die Aussage „Wir haben erschreckend falsch gelegen“ ( KN vom 28.09.2021) eingesehen, liegen die Gemeindevertreter dabei nicht immer richtig. Eine Minderheit von fünf Gemeindevertretern der SPD unterlag beim Grundsatzbeschluss für den Bestattungswald einer zwölfstimmigen Mehrheit. Die SPD hat sich an dieser Stelle bewusst gegen den Bestattungswald ausgesprochen, da unter anderem die Lösung von Wege- und Nutzungsrechten des Waldes nicht mit einem lukrativen Geschäftsmodel des Waldbesitzers verknüpft werden sollte. Wenn Bürgerinnen und Bürger erkennen, dass eine Fehleinschätzung der Gemeindevertretung zu einer Entscheidung führt, die am Ende der Legislaturperiode unumkehrbar ist, können diese unter bestimmten Voraussetzungen einen Bürgerentscheid herbeiführen. Der Bestattungswald wäre gekommen, wenn Bürgerinnen und Bürger Schwedenecks ihr Recht auf einen plebiszitären Entscheid nicht genutzt hätten. Fast drei Viertel der abgegebenen Stimmen haben den Gemeindevertreterbeschluss berichtigt und somit den Mehrheitswillen der Bevölkerung Ausdruck verliehen. Diesem demokratischen Willen ist Folge zu leisten! Dabei ist es unerheblich, ob der CDU-Fraktionsvorsitzende der Schwedenecker Gemeindevertretung behauptet „…wir hatten das Große und Ganze im Blick“ und „die Sichtweise der Projektgegner sei eine andere gewesen“. Da mag sich die Vorsitzende des CDU-Ortsvereins in dem Artikel vom 02.10. gerne über die Menschen ärgern, die „Einzelinteressen mehr vertrauen, als der Arbeit der ehrenamtlichen Kommunalpolitiker“. Einer Stabilisierung der politischen Kultur würde es zugutekommen, wenn die CDU ihre Fehleinschätzung offen eingestehen würde, wie es unser Bürgermeister bereits getan hat, anstatt der politischen Mehrheit des Souveräns zu unterstellen, diese habe kein Vertrauen mehr zu ihren Gemeindevertretern. Die CDU sieht im Bürgerbegehren zum Bestattungswald „einen großen Schaden für die Gemeinde und die politische Kultur vor Ort“. Die SPD sieht in diesem Bürgerbegehren einen Gewinn in der politischen Kultur vor Ort, weil es ein Korrektiv im Sinne der mehrheitlichen Meinung der Bürgerinnen und Bürger in Schwedeneck ist! Die Bürgerinnen und Bürger in Schwedeneck haben aus eigener Kraft verlorenes Vertrauen zur Gemeindevertretung korrigiert. Der Auftrag für die Gemeindevertretung aus diesem Ergebnis heißt: eine Lösung der Wege- und Nutzungsrechte im Dänisch-Nienhofer Wald muss jetzt ohne die Einrichtung eines Bestattungswaldes erwirkt werden! Lässt sich dieses Ziel nicht erreichen, dann leben die Bürgerinnen und Bürger in Schwedeneck mit den Konsequenzen ihrer Abstimmung.

gez.: Jörg Weimer, Ko-Vorsitzender SPD-Schwedeneck-Noer

Dank an allen Wählern, die der SPD ihr Vertrauen ausgesprochen haben!

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger. Die SPD hat mit Sönke Rix ein Direktmandat für den deutschen Bundestag in unserem Wahlkreis errungen. Herzlichen Glückwunsch Sönke! Auch Schwedeneck trug deutlich mit 28.3% der Erststimmen und 25.4% der Zweitstimmen zu diesem Wahlerfolg bei. Damit bilden wir, mit deutlichen Zugewinnen, genau wie auf Bundesebene auch, klar die stärkste Partei ab. Die SPD ist der Gewinner dieser Bundestagswahl. Die CDU ist als stärkster Verlierer für ihre "Brems"-Politik abgestraft worden. Daraus lässt sich nichts anderes ableiten, als dass die Gewinner der Wahl in einer Ampel-Koalition eine Regierung bilden sollen, mit einem Bundeskanzler Olaf Scholz!

Doppelspitze

Gesamtvorstand 2020
Gesamtvorstand des SPD Ortsvereins Schwedeneck-Noer.  v.l.n.r.: U. Klostermeier, I. Walenda, J. Weimer, S. Boysen, G.-O. Jonas, E. Jordan, H. Tamminga
v.l.n.r.: Ina walenda, Jörg Weimer
Doppelspitze

Am 28. September 2020 haben die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Schwedeneck-Noer auf der Grundlage einer neu auferlegten Satzung eine Doppelspitze zum Vorsitz des Ortsvereins gewählt. Die Vereinsspitze setzt sich für die nächsten zwei Jahre aus der aus Noer stammenden promovierten Agraringenieurin Ina Walenda und dem aus Schwedeneck stammenden promovierten Biologen Jörg Weimer zusammen. Ina Walenda ist als Landesgeschäftsführerin der NaturFreunde Schleswig Holstein tätig. Jörg Weimer arbeitet in der Tumor-Forschung. Zum Stellvertretenden Vorsitzenden wurde Gustav-Otto Jonas gewählt. Als Kassenwart wurde Heiko Tamminga bestätigt. Zum Beisitzer wurden Ulrich Klostermeier, Erwin Jordan und Sönke Boysen gewählt.

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